Urbanes Grün und das Aufbrechen der versiegelten Flächen sind wirksame Mittel für eine klimaresiliente Stadt. Grün kühlt, Grün speichert Feuchtigkeit, gibt Feuchtigkeit ab, benötigt CO2, transformiert es in Sauerstoff. Es ist so sinnvoll wie nützlich und doch mag es nicht immer passen. Zielkonflikte mit dem Denkmalschutz sind vorprogrammiert. Sie stören gewohnte Ansichten geschützter Ensembles und noch mehr werden Bodendenkmäler von Baumpflanzungen beeinträchtigt oder sogar zerstört. Welchen Wert hat ein Baum im Klimawandel? Steht er unter oder über den Bodendenkmälern? Es ließe sich pragmatisch fragen: Was helfen die höchst authentischen historischen Denkmäler, wenn sie im Klimawandel schützenswerter sind, als das Wohlbefinden im urbanen Raum? Welche Möglichkeiten gibt es, das Grün der Klimaresilienz mit dem Wert Kulturerbes zu verbinden? Ließe sich das Grün als Architektur denken?
In einer Podiumsdiskussion im Augsburger Schaezlerpalais wird sich am 8. Juli eine Expertenrunde mit diesem zukunftsweisenden Thema beschäftigen.
Die Altaugsburggesellschaft organisiert die Veranstaltung. Gefördert wird sie von der Arno Buchegger-Gesellschaft. Für das Zentrum für Klimaresilienz spricht Prof. Dr. Stefan Lindl. Anmeldungen unter altaugsburg@freenet.de