Architekturen des Authentischen

Am 1. August 2016 wurde die Arbeiten zur Habilitationsschrift abgeschlossen:

Architekturen des Authentischen

Methodisch-theoretische Grundlagen und Fallstudien zur Authentisierung des Historischen in Architektur und Denkmalschutz

Das Forschungsprojekt versteht sich als Beitrag zu zwei aktuellen Forschungsgebieten: 1. Historische Authentizität, 2. die Hinwendung zur Materie (material turn). Der Ausdruck „Historische Authentizität“ wird in der Studie in mehrere historische Authentizitäten aufgeschlüsselt, die in Architekturen analytisch konstituiert werden können. Diese historischen Authentizitäten sind folglich analytisch-heuristische Zuschreibungen. Sie lassen sich nicht unmittelbar, sondern nur über den Umweg der Wertbestimmung des Historischen in historisierenden Architekturen analysieren. Ein komplexer Theorie- und Methodenapparat musste dazu entwickelt werden. Insofern versteht sich dieses Forschungsprojekt als theoretischer und methodischer Grundlagenbeitrag zur historischen Authentizität, der in mehreren Fallstudien mit Hilfe einer Datentriangulation (Materie, architekturtheoretische Texte, Archivalien der Baupraxis) erprobt wurde. Zur Überwindung der dualistischen Subjekt-Objekt-Problematik in der Analyse von Materie, die zwangsläufig thematisiert werden muss, wurden umfangreiche theoretische Überlegungen angestellt.

Die Ergebnisse des  Forschungsprojekts wurden als Habilitationsschrift an der Historisch-Philologischen Fakultät der Universität Augsburg eingereicht.

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