Der fünfte Band der Reihe Urban Habitat and Humanities ist erschienen. Die Dissertation von Christoph Salzmann widmet sich dem Selbstbild der UNESCO-Welterbestadt Genua. Salzmann spürt in seiner empirischen Studie dem Verhältnis der Genuesen und Genuisinnen zu ihrer Stadt und vor allem zu ihrem Kulturerbe nach. Diese Studie ist so bedeutend, weil sie einen bislang blinden Fleck der Augsburger Authentizitätsforschung sehend macht: Wie interagieren und reagieren die Menschen mit dem Kulturerbe, wie werten sie es, wie wichtig ist es für das Leben in Genua, welche emotionalen Regungen ergeben sich daraus.
Dieses ‚Alltags-Kulturverhältnis‘ können nur empirische Studien leisten. Christoph Salzmann hat das in einer außergewöhnlichen Form geleistet und zeigt methodische und praktische Wege auf, wie die Darstellung dieses Verhältnisses gelingen können. Übertragbar wäre sein Ansatz auf weitere Studien in anderen Städten.
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