Der Lech: Cyborg und Wildfluß

Vortrag: Der Lech als Cyborg und Wildfluß, Dr. Jens Soentgen, Dr. Stefan Lindl

5. Juli 2012

Hörsaalzentrum Physik Raum 1004, Uni Augsburg

Am 5. Juli 2012 halten Dr. Jens Soentgen und Dr. Stefan Lindl gemeinsam eine Vorlesung. Dr. Jens Soentgen beschäftigt sich mit dem bayerischen Lech und seinen Staustufen, dem Lech als offensichtlichen Cyborg. Dr. Stefan Lindl bespricht den oberen Lech in Vorarlberg und Tirol, den „letzten Wildfluß der Nordalpen“. Er versteht diesen Teil des Lechs als „sublimen Cyborg“.

 

Dr. Stefan Lindl: Der Lech in Tirol und Vorarlberg: heilig, wild – authentisch!?

Die Vorträge der interdisziplinären Ringvorlesung ‚Der Lech. Geschichte und Zukunft’ werden am 5. Juli im Vortrag von Stefan Lindl zusammenfassend betrachtet. Stefan Lindl fragt nach der Authentizität des Lechs als Wildfluß in Tirol und Vorarlberg. Was bedeutet und besagt die Charakterisierung „der letzte Wildfluß der Nordalpen“? Ist dieser Wildfluß nicht doch nur ein Produkt der Menschen, eine Illusion von Wildnis, die nichts anderes ist, als ein Cyborg, ein Mischwesen aus Organismus und Maschine, dessen technischer Bestandteil gerade im Wilden, also in der Konstruktion des Wilden, liegt? –Stefan Lindl liest das Belassen und die Beherrschbarkeit des Wilden gegen die Flußkraftwerke und die brachialen Lechstaumauern auf der bayerischen Seite des Lechs.

Für ihn sind beide Cyborgs: Der österreichische ‚Wildfluß‘ sowie der domestizierte, bayerische Lech.

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