Kulturerbe im Klimawandel

Die Authentische Stadt. Erinnern, Vergessen und historische Nachhaltigkeit in urbanen Räumen

Vorlesung im Wintersemester 2019/2020, Donnerstags von 15.45-17.15 Uhr, Universität Augsburg, HS IV

Der Raum: Bayerisch-Schwaben, Baden-Württemberg, Vorarlberg und Schweiz

Die Zeit: Von der Antike bis in die Gegenwart

Der Inhalt: Eine Neue Urbanistik fordert der Klimawandel. In den nächsten Jahrzehnten wird mehr als die Hälfte der Menschheit in Städten wohnen, so eine Prognose. Zu lösen gibt es mannigfaltige absehbare Probleme. Die Nachhaltige Stadt wird eine Stadt der kurzen Wege sein, eine Stadt mit quantitativ geringem Individualverkehr. Grün sollen die Städte, ehemalige Straßen in Erholungszonen transformiert werden. Ruhig, aber auch kommunikativ soll die neue, nachhaltige Stadt sein. Energieeffizienz versteht sich von selbst, regenerative Energien sind ihre energetische Grundlage. Mobilität wird neu gedacht: Teilen, nicht eignen! Wiederverwertung, Nachhaltigkeit, Reparatur statt Wegwerfkonsum, wie wir ihn noch heute kennen.

Doch wo bleibt bei all diesem Klima- und Menschenschutz der Denkmalschutz? Das Kulturerbe in der Klimakrise muss in Zeiten des urbanen und des klimatischen Wandels neu gedacht werden. Was bedeutet das Prädikat „historische wertvoll“? Welche Kategorien, welche neuen Bewertungswerkzeuge lassen sich anwenden, um das Kulturerbe in Nachhaltigkeitsüberlegungen nachhaltig einzubeziehen? Wie ließe sich eine historische Nachhaltigkeit definieren?

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