„Gernsbach für alle“. Gründung einer Wählervereinigung

„Was 2026 in Gernsbach geschah, soll nicht wieder passieren!“

An die Bürgerinnen und Bürger der Ortsteile und der Kernstadt von Gernsbach, 

welche passende Antwort auf die Ereignisse des Jahres 2026 in Gernsbach und seinen Ortsteilen gibt es? Eine neue politische Kraft! Was sonst? Eine überparteiliche Wählervereinigung betritt nun den institutionellen Weg, der zu einem neuen Kräfteverhältnis im Stadtparlament 2029 führen wird, um die langjährigen politischen Strukturen in Gernsbach zu verschieben. 

Das entspricht der kommunalpolitischen Logik in einem solchen Fall, wie er 2026 in Gernsbach von Freien Bürgern, SPD, Grünen und FDP herbeigeführt wurde. Wenn Partizipation unterdrückt wird, obgleich es professionelle Unterstützung vom Land Baden-Württemberg für Bürgerbeteiligung gäbe, wenn ein Bürgerbegehren mit brachialer Rhetorik niedergemacht wird, obgleich es ein völlig legitimes demokratisches und rechtsstaatliches Mittel ist, dann bleibt nur noch der Weg selbst in die kommunale Politik einzutreten. Was 2026 in Gernsbach geschah, soll nicht wieder passieren! 

Dabei ist es einfach, um was es gehen soll. Denn alles, was Freie Bürger, FDP, SPD und Grüne in Frage stellten, kommt auf die Liste der Ziele der neuen Wählervereinigung. Also beispielsweise wären folgende Punkte zu diskutieren: Partizipation, soziale Gerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, Klimaanpassung, Transparenz, Ehrenamtsförderung, Kulturförderung, Egalitätsprinzip der Ortsteile und der Kernstadt. Das alles läuft in den Rahmenbedingungen: Offenheit für alle, die sich zu rechtstaatlichen und demokratischen Prinzipien und dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bekennen, die nicht diskriminieren, deren Stilistik nicht auf Ausschluss, sondern Inklusion beruht, die den Klimawandel als eine Herausforderung betrachten, der wir uns auch kommunal stellen müssen. Für all jene, die sich in diesen Rahmenbedingungen wiederfinden, steht die neue Wählervereinigung offen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mit uns den Weg gemeinsam gehen. 

In einem vorläufigen Initiationsteam haben wir einen Vorschlag für eine Vereinssatzung entwickelt, der einige Besonderheiten enthält, die auf Diversität, Pluralität und immer und immer wieder Partizipation abzielen. Wir wollen ihn mit Ihnen am 23. Oktober 2026 im Kirchl in Obertsrot diskutieren. Auch der Name dieser neuen Wählervereinigung „Gernsbach für alle“ steht frei zur Diskussion. Er ist ein Vorschlag. In einem prozesshaft sich entfaltenden Kollektiv, wollen wir diese Wählervereinigung gemeinsam entwickeln. Vielleicht steht am Ende des Abends bereits die Gründung des Vereins. 

Im Namen des Initiationsteams: Wir nehmen gerne Ihre Anregungen auf. Gestalten Sie mit uns zusammen eine neue politische Kraft für Gernsbach. 

Natürlich erfordert ein solches kollektives, partizipatives, kooperatives Vorgehen Zeit. Aber wer möchte über 2029 hinaus jenen langjährigen Stil als politisches Kulturgut erhalten, der Gernsbach im Jahr 2026 letztlich entzweit hat? Folglich sollten wir ihn gemeinsam ändern.

Diese Gelegenheit bietet sich am Freitag, 23. Oktober 2026, um 18.30 Uhr im Kirchl in Obertsrot. 

Ich bitte Sie um Anmeldung per e-mail: info@repraesentation.org

Im Namen des vorläufigen Initiationsteams ermutigt Sie und grüßt Sie herzlich 

Prof. Dr. Stefan Lindl 

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